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Grundlagen

Was kann KI –
und was nicht?

KI kann viel. Aber nicht alles – und längst nicht so zuverlässig, wie die Werbung suggeriert. Dieser Artikel gibt einen ehrlichen Überblick: was funktioniert, was nicht, und worauf Sie beim Einsatz im Unternehmen achten sollten.

Was ist KI überhaupt?

Wenn heute jemand "KI" sagt, meint er meistens ChatGPT – oder eines der ähnlichen Systeme wie Claude (Anthropic) oder Gemini (Google). Diese Tools nennt man Large Language Models, kurz LLMs. Sie können Text verstehen und generieren.

Sie wurden auf riesigen Textmengen trainiert und können dadurch sehr menschlich klingende Antworten produzieren. Wichtig zu verstehen: Sie suchen nicht im Internet. Sie generieren Antworten aus dem, was sie gelernt haben. Das ist gleichzeitig ihre Stärke und ihr grösster Schwachpunkt.

Kurz gesagt: KI weiss nichts. Sie erkennt Muster und sagt voraus, was als nächstes kommen könnte. Das klingt oft überzeugend – stimmt aber nicht immer.

Was KI wirklich gut kann

Wer weiss wie, spart mit KI viel Zeit. Diese Aufgaben funktionieren heute gut:

Studien zeigen: wer KI richtig einsetzt, arbeitet rund 25–40% schneller. Wer sie falsch einsetzt, hat mehr Aufwand als vorher. Der Unterschied liegt fast ausschliesslich darin, wie man die Fragen stellt.

Was KI nicht kann

Diese Punkte werden oft unterschätzt – und führen dann zu Problemen.

KI übernimmt

  • Routinetexte und Entwürfe
  • Zusammenfassungen
  • Erste Recherche-Schritt
  • Übersetzungen
  • Strukturierung von Ideen

Mensch bleibt zuständig

  • Faktenprüfung
  • Endentscheid & Verantwortung
  • Vertrauliche Informationen
  • Kundenbeziehungen
  • Strategische Urteile

Datenschutz: Was darf ich eingeben?

Das ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Und die am häufigsten falsch beantwortet wird.

Achtung

Bei der kostenlosen Version von ChatGPT werden Ihre Eingaben standardmässig für das Training verwendet. Was Sie eingeben, kann theoretisch anderen Nutzern in Antworten begegnen.

Was nicht rein darf

Wie man es richtig macht

ChatGPT, Claude, Gemini – welches Tool ist das richtige?

Keines davon ist das beste – sie haben unterschiedliche Stärken.

ChatGPT
OpenAI

Das bekannteste. Stark in der Textgenerierung, grosses Angebot an Erweiterungen. Die Plus-Version kann auch Bilder generieren und Dateien analysieren. Guter Einstieg für die meisten.

Claude
Anthropic

Besonders gut bei langen Texten und wenn Präzision wichtig ist. Gilt als eines der zuverlässigsten Modelle – weniger Halluzinationen, besserer Umgang mit heiklen Themen. Unsere Empfehlung für den Unternehmenseinsatz.

Gemini
Google

Direkt in Gmail, Docs und Sheets integriert. Wer bereits mit Google Workspace arbeitet, hat damit den einfachsten Einstieg. Hat Zugriff auf aktuelle Informationen via Google-Suche.

Fazit: KI richtig nutzen lohnt sich

KI spart Zeit – wenn man weiss was man tut. Der Unterschied liegt nicht darin ob ein Unternehmen KI einsetzt. Fast alle tun das bereits. Der Unterschied liegt im wie.

Wer versteht wie KI funktioniert, wie man eine gute Frage stellt und was man nicht eingeben darf, holt deutlich mehr raus. Wer einfach drauflos tippt, verschwendet Zeit – oder macht Fehler die er nicht bemerkt.

Drei Regeln reichen für den Anfang: Keine vertraulichen Daten eingeben. Zahlen und Fakten immer prüfen. KI liefert den Entwurf – Sie entscheiden was daraus wird.

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